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Beiträge Schweizermeisterschaft

Alle neuen Nachrichten von der offiziellen SFKV-Seite nur zur Schweizermeisterschaft

  • Unsere Schweizermeisterschaft in Heimberg erhält Besuch vom Fernsehen: Am Sonntag, 13. September 2026, um 18.00 Uhr wird im Sportpanorama von SRF ein Beitrag über den Kegelsport und unsere Schweizermeisterschaft ausgestrahlt.

    Dass sich das Schweizer Fernsehen für unseren Sport interessiert, freut uns sehr. In den vergangenen Monaten haben wir uns intensiv darum bemüht, die Schweizermeisterschaft und den Kegelsport auch ausserhalb unserer eigenen Kreise stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Die zunehmende Aufmerksamkeit in den Printmedien und nun auch das Interesse von SRF zeigen, dass diese Anstrengungen Wirkung zeigen.

    Wir möchten die Gelegenheit nutzen, einem breiten Publikum zu zeigen, was hinter unserem Sport steckt: sportliche Leistung, Präzision und Konzentration, aber auch Kameradschaft, Tradition und viel persönliches Engagement.

    Unser Wunsch ist, dass der Kegelsport wieder stärker wahrgenommen wird und auch Menschen erreicht, die bisher wenig oder keinen Kontakt zu unserem Sport hatten. Vielleicht weckt der Beitrag bei der einen oder anderen Zuschauerin oder beim einen oder anderen Zuschauer sogar die Neugier, Kegeln einmal selbst auszuprobieren.

    Wir freuen uns auf den Beitrag und natürlich auf möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntag, 13. September, um 18.00 Uhr im Sportpanorama von SRF.

  • Bei Schweizermeisterschaften ist es Tradition, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kleines Erinnerungsgeschenk oder ein Gadget abzugeben.

    In der Vergangenheit zeigte sich jedoch immer wieder, dass solche Geschenke nicht immer den gewünschten Nutzen bringen. Ein Kugelschreiber ist oft bereits vorhanden, ein Schweisstuch wird nicht unbedingt benötigt und viele dieser Artikel landen letztlich ungenutzt in Schubladen.

    Das OK der SM 2026 hat sich deshalb entschieden, einen neuen Weg zu gehen: Anstelle eines klassischen Teilnehmer-Gadgets wird der dafür vorgesehene Betrag einer gemeinnützigen Organisation gespendet.

    Damit möchten wir nicht nur ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität setzen, sondern auch einen Beitrag leisten, der über den Sport hinaus Wirkung zeigt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten so zwar keinen Gegenstand, dürfen aber mit dem Wissen an der Schweizermeisterschaft teilnehmen, dass ihr Anlass gleichzeitig Menschen unterstützt, die auf Hilfe angewiesen sind.

    Wir sind auf der Suche nach einer geeigneten gemeinnützigen Organisation, welche mit unserer Spende unterstützt werden soll.
    Falls Du eine Organisation kennst, die zu diesem Gedanken passt und einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leistet, freuen wir uns über entsprechende Hinweise und Vorschläge.

    Welche Organisation schliesslich mit der Spende unterstützt wird, werden wir im Rahmen der Schweizermeisterschaft bekannt geben.

    Sport verbindet – und diese Verbindung möchten wir nutzen, um auch ausserhalb der Kegelbahnen etwas Positives zu bewirken.

  • Die 71. Schweizer Meisterschaft der Schweizerischen Freien Keglerver-einigung (SFKV) ist gestartet. Die Wettkämpfe finden dieses Jahr in Heimberg statt. Am 29. August war die Eröffnungsfeier mit dem traditionellen Kantone-Wettkampf. Die Mannschaft Solothurn holte Gold. Placi Caluori aus Wolfwil und Beat Heini aus Balsthal leisteten als Beste im Team ihren Teil zur Medaille.

    Die Schweizerische Freie Keglervereinigung (SFKV) führt heuer ihre 71. Schweizer Meisterschaft durch. Zum achten Mal werden die bedeutendsten Wettkämpfe des Jahres auf nationaler Ebene in Heimberg ausgetragen, organisiert vom SFKV-Unterverband Berner Oberland. Am 29. August gaben Heimbergs Gemeindepräsidentin Andrea Erni Hänni und der Zentralsportleiter Daniel Wyss die Bahnen im Kegelsportzentrum Rössli frei. Der traditionelle Kantone-Wettkampf bildete den Auftakt zur Schweizer Meisterschaft. Elf Mannschaften aus den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Luzern, Obwalden, Nidwalden, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Zürich und den Halbkantonen Basel-Land und Basel-Stadt traten gegeneinander an. Die Keglerinnen und Kegler aus Obwalden und Nidwalden schlossen sich zum Team Unterwalden zusammen. Solothurn gewann Gold. Placi Caluori aus Wolfwil und Beat Heini aus Balsthal ebneten mit den besten Ergebnissen im Team den Weg zum Sieg. Bern erwarb Silber. Die Bronzemedaille ging an Aargau.

    Während in der Aula Heimberg die Eröffnungsfeier über die Bühne ging, kämpften im Rössli die Kantone-Mannschaften um die Edelmetalle Gold, Silber und Bronze. Das Freiburger Team durfte zunächst auf einen vorderen Rang hoffen. Im Laufe des Nachmittags wurde es jedoch überflügelt, zuerst von den Luzernern und später auch von Solothurn, Bern und Aargau. Luzern wiederum musste den Aargauern, die als letztes Team kegelten, am Ende des Tages die Bronzemedaille überlassen.

    Solothurn fand in den Bernern einen harten Gegner

    Solothurn entschied den Kantone-Wettkampf mit einem Durchschnitt von 643 Holz für sich. Es war hart verdientes Gold, denn Bern zeigte sich als ernstzunehmende Konkurrenz. Einen entscheidenden Teil zu Solothurns Triumph steuerten Placi Caluori und Beat Heini bei. Caluori verbuchte als Teambester 654 Holz, Heini folgte Caluori mit 648 Holz. Drittbester der Mannschaft war Stefan Guldimann aus Lostorf mit 642 Holz.

    Bern verpasste knapp den Sieg

    Mit einem Mittelwert von 640 Holz unterlag der Silbergewinner Bern knapp gegen Solothurn. Jürg Soltermann aus Wattenwil war mit 666 Holz massgeblich am Erwerb der Medaille beteiligt. Er erreichte sowohl das mit Abstand beste Resultat im Team als auch das höchste Einzelergebnis des Tages. Ihm folgten Bruno Plüss aus Grasswil mit 647 Holz und Sven Scheidegger aus Eriswil mit 640 Holz.

    Aarau blieb Bern auf den Fersen

    Die Aargauer verdienten sich Bronze mit durchschnittlich 637.40 Holz. Der Abstand zu Bern betrug weniger als drei Holz. René Hüsler aus Gansingen führte im Team mit 651 Holz, gefolgt von Marius Langenegger aus Dietwil mit 649 Holz. Mit ihren beachtlichen Resultaten trugen sie wesentlich zur Medaille bei. 

    Mehr als eine ruhige Kugel schieben

    Die SFKV hat zum Ziel, mit der 71. Schweizer Meisterschaft den Kegelsport in der Breite bekannter zu machen. Kegeln ist mehr als Bier trinken, Stumpen rauchen und eine ruhige Kugel schieben. Kegeln ist eine Präzisionsdisziplin auf hohem Niveau, die Präzisionstechnik, Fingerspitzengefühl, hohe Konzentration und mentale Stärke fordert. Ebenso wichtig wie gute Resultate ist der kameradschaftliche Zusammenhalt. Die SFKV sucht junge Nachwuchskeglerinnen und -kegler, die die Nischensportart mit nostalgischem Charme weiterleben lassen.

  • Solothurn gewinnt den Kantonewettkampf vor Kanton Bern und Aargau!

    Die Schweizermeisterschaft der SFKV wird traditionell durch den Kantonewettkampf eröffnet. Seid LIVE mitdabei!

    Verfolge den Kantonewettkapf unter nachfolgenden Kanälen:

    Vergesst nicht den 👍 und abonniert doch den Kanal, falls ihr es noch nicht getan habt 😊

     

    Weiterführende Links

  • Eine Explosion, viel Rauch und ein unglaublicher Einsatz: Die Schweizer Meisterschaften 2026 können stattfinden

    Es sollte eine ganz normale Woche vor dem grossen Auftakt der Schweizer Meisterschaften 2026 werden. Doch am Montagabend, 17. August, gegen 22.00 Uhr kam plötzlich alles anders. Im Kegelsportzentrum Rössli in Heimberg ereignete sich eine Explosion in der Kühlanlage der Küche. Die Explosion löste einen Brand mit starker Rauchentwicklung aus. Glücklicherweise kamen dabei keine Personen zu Schaden. Anwohner reagierten rasch und konnten das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitgehend unter Kontrolle bringen. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr evakuierte vorsorglich das gesamte Haus. Die anwesenden Personen wurden durch die Sanität untersucht. Anschliessend konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden: Es gab keine Verletzten.

    Der materielle Schaden war allerdings erheblich. Die Kühlanlage wurde durch die Explosion vollständig zerstört. Besonders problematisch war, dass sich die elektrische Hauptverteilung des gesamten Hauses in unmittelbarer Nähe der Kühlanlage befand und durch die Explosion und den Brand schwer beschädigt wurde. Damit stand plötzlich eine Frage im Raum, die nur wenige Tage zuvor noch undenkbar gewesen wäre:
    Kann die Schweizer Meisterschaft im Rössli überhaupt stattfinden?

    Ab Dienstag wurde angepackt

    Viel Zeit zum Nachdenken blieb nicht. Bereits am Dienstag, 18. August, begannen die Sanierungsarbeiten. Sechs Personen machten sich daran, die beschädigte elektrische Anlage wieder instand zu setzen. Gleichzeitig nahm ein sechsköpfiges Reinigungsteam die umfangreichen Reinigungsarbeiten in Angriff. Rauch und Russ hatten ihre Spuren im Gebäude hinterlassen und mussten beseitigt werden. Was folgte, waren Tage mit enormem Einsatz. Elektriker, Reinigungskräfte, Helferinnen und Helfer arbeiteten mit grossem Engagement daran, das Rössli wieder für die bevorstehenden Wettkämpfe herzurichten.

    Denn eines war allen klar:
    Aufgeben war keine Option.

    Der Zeitplan ist eng

    Der Zeitdruck war enorm. Bereits am Samstag, 22. August, sollen im Rössli die Trainings und internen Ausscheidungen der Kantonsmannschaften beginnen. Eine Woche später, am Samstag, 29. August, erfolgt dann der offizielle Start der Schweizer Meisterschaften 2026 mit dem Kantonewettkampf. Bis dahin muss das Rössli wieder bereit sein. Und genau daran wurde in den vergangenen Tagen mit Hochdruck gearbeitet.

    Ein besonderer Dank an Ueli Stucki

    Einen besonderen Dank verdient in dieser aussergewöhnlichen Situation Ueli Stucki. Der 80-Jährige kennt das Rössli wie kaum ein anderer. Als ehemaliger Besitzer des Hauses – das Rössli wurde inzwischen an seine Tochter übergeben – verfügt er über eine aussergewöhnliche Kenntnis des Gebäudes und seiner Infrastruktur. In der hektischen Situation nach der Explosion bewies Ueli einmal mehr, wie wertvoll Erfahrung, Übersicht und ruhiges Handeln sein können. Bereits bei der Brandbekämpfung handelte er umsichtig und effizient. Doch damit war sein Einsatz noch lange nicht beendet. Auch bei der anschliessenden Organisation der Sanierungsarbeiten war Ueli eine wichtige Stütze. Mit seiner Erfahrung und seinem persönlichen Einsatz half er mit, die notwendigen Arbeiten rasch zu organisieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gerade in einer Situation, in der vieles zunächst unklar war, waren diese Ruhe, Erfahrung und Übersicht von unschätzbarem Wert.

    Ein ganz herzliches Dankeschön, Ueli!

    Die SM 2026 kann stattfinden

    Die vergangenen Tage haben einmal mehr gezeigt, was hinter einer Schweizer Meisterschaft steckt. Nicht nur sportliche Leistungen und eine gute Organisation sind entscheidend. Eine solche Meisterschaft lebt vor allem von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und dann anzupacken, wenn es schwierig wird.

    Am Montagabend, 17. August, war nicht sicher, ob im Rössli wenige Tage später überhaupt wieder Kegelsport möglich sein würde. Am Samstag, 22. August, können nun voraussichtlich die Trainings und internen Ausscheidungen der Kantonsmannschaften beginnen. Und am Samstag, 29. August, soll dann mit dem Kantonewettkampf die Schweizer Meisterschaft 2026 offiziell eröffnet werden.

    Die Schweizer Meisterschaft 2026 findet statt!

    Das Organisationskomitee bedankt sich bei allen, die in diesen Tagen mitgeholfen haben – bei den Anwohnern, der Feuerwehr, der Sanität, den Elektrikern, dem Reinigungsteam und allen weiteren Helferinnen und Helfern. Und ganz besonders bei all jenen, die in diesen schwierigen Tagen einfach gesagt haben:

    „Wir machen weiter.“

    Das Rössli ist auf dem Weg zurück.
    Die Bahnen warten.

    Am 29. August können die Kegel wieder fallen.

    Guet Holz!

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